Einverleibungsdesign
Verena Elisabeth Lechner 

Im Rahmen des Ausrichtungsprojektes des Masterstudiengangs Arts & Science hatten wir neben der Planung und Konzeption des Designsymposiums, das am 23. und 24. Mai 2014 stattfinden wird, auch die Aufgabe, je ein Kommunikat zu entwickeln, das für das Symposium genutzt werden kann.

Wir sollten also Medien entwickeln.

Auch das, was in den Pausen passiert, was es da zu Trinken und zu Essen gibt, ist sehr wohl auch ein Kommunikat. Das Wort „sympósion“ kommt ja ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet eigentlich gemeinsames Trinken (sýn = zusammen, pínein = trinken). Deshalb ist wohl dieser Teil eines Symposiums ein sehr wichtiger, der gestaltet werden will.

Mein Design der Pausen, des Essens und Trinkens dieses Symposiums hat zum Ziel, dass die Besucher sich das Thema der beiden Tage – nämlich Kritik und Design – einverleiben. Es wird also kritisch mit der „konventionellen“ Gestaltung dieses Teiles umgegangen.

Es gibt keinen Sekt und Träubchen, sondern klassischerweise Wein, Wasser und Erdbeeren aus Dornbirn. Keine Kaffeevariationen (von einfachem Milchkaffee bis Lattemacchiato) mit feinen süßen Häppchen (Petites Fours) sondern eine Kaffeeessenz – Espresso und von uns StudentInnen selbst gebackenen Blechkuchen. Kein großes Buffet zur Hauptmahlzeit, dessen Preis den Eintrittspreis des Symposiums künstlich in die Höhe treibt, sondern einen einfachen Eintopf, der vor Ort bezahlt wird. Und zum Knabbern zwischendurch bereiten wir keine kleinen Schüsselchen mit Chips und Salzgebäck vor, sondern Studentenfutter, welches in selbst designten (gefalteten) Papierquadraten transportiert werden kann.

Dieses Projekt beinhaltete für mich also sowohl die Konzeption des Einverleibungsdesigns, als auch das Finden der richtigen Partner, die Kontaktaufnahme, Kalkulation bis zur Übergabe des Gesamtpakets (in Form eines Büchleins) an Nina Hofer, welche das gesamte Symposium betreut hat.

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