Studiengang InterMedia | Fachhochschule Vorarlberg

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Das Studium

Der Studiengang InterMedia bietet unseren Studierenden Gelegenheit, Ihre Ideen in Form zu bringen.
LektorInnen und BetreuerInnen mit viel Erfahrung zeigen Ihnen, wie.

In einer komplexen, weltumspannenden Ökonomie, einer rapide fortschreitenden Technisierung der Arbeitswelt, einer divergierenden und mobilen Gesellschaft sehen wir uns mit unabsehbaren ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen konfrontiert. Gestaltungskompetenz erhält in diesem Zusammenhang eine erweiterte und zentrale Bedeutung. Wir verstehen unter Gestaltung einen Eingriff, der Möglichkeitsräume eröffnet. Gestaltung ist daher nie abgekoppelt von jenen Zusammenhängen, die unser Leben bestimmen, sondern jenes Tätigkeitsfeld, das Menschen helfen soll Erfahrungen zu machen, die ohne formgebende Unterstützung nicht zugänglich wären. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, eine Gestaltungsausbildung in einem neuen interdisziplinäreren Zusammenhang zu stellen.

Aktuelles

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Paralusion
Kommunikationsdesign Tanja Schwarzenbacher, 5. Semester Intermedia Bachelor

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[REPORTALE]
Reportagen 2016: Intensivprojekt intermediale Medienproduktion nun auch im Web

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Landkarte des Wissens
Projekt Die Studiengänge InterMedia präsentieren in Form einer »Landkarte des Wissens« jene Themen und Fragestellungen, mit denen sie sich aktuell beschäftigen.a

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Interaktive Medien Sebastian Gratzer , 5. Semester Intermedia Bachelor

Studentin im Fokus: Caroline Pfister
Medienprojekte umsetzen

Meine Motivation für das Masterstudium InterMedia: Mein Interesse an durchdachten Kommunikationslösungen, das Konzipieren von Werbebotschaften mit Herz und Verstand, sowie die Entwicklung innovativer Markenidentitäten.

Nachdem ich 2010 den Bachelor in InterMedia an der FH Vorarlberg abgeschlossen hatte, durfte ich in einer renommierten Werbeagentur in Innsbruck vier Jahre lang Praxiserfahrung sammeln. Diese Pause war für mich persönlich sehr wichtig, denn ich konnte meine „handwerklichen“ Fähigkeiten trainieren und habe gelernt mit Kunden und unter Zeitdruck zu arbeiten.

An das Master-Studium hatte ich die Anforderung zu lernen, meine Design-Entscheidungen reflektierter zu treffen und besser argumentieren zu können. Ich schätze das strukturierte Arbeiten sehr, wobei es gleichzeitig Raum für kreative Lösungsansätze gibt, an denen man (anders als im Berufsalltag) feilen kann. Ich bin zurück an die FH Vorarlberg gekommen, da mir der persönliche Umgang und das Engagement der Dozenten, die direkten unbürokratischen Wege und die gute Infrastruktur positiv in Erinnerung geblieben sind.

In Vorarlberg schätze ich das Verständnis für hochwertiges und modernes Grafikdesign und die verschiedenen kulturellen Angebote. Die Nähe zu den Bergen ist mir persönlich sehr wichtig, denn das Angebot ist riesig. Im Winter verbringe ich meine Freizeit im Schnee, im Sommer beim Wandern und Biken.

Caroline Pfister
InterMedia Master, 4. Semester

Studentin im Fokus: Caroline Pfister
Logo und Grafik Konstanzer Konzilspreis, 2. Semester
Logo und Grafik Konstanzer Konzilspreis, 2. Semester
Corporate Identity: Jaus'nbox, 3. Semester
Auszeit, Alpen

Absolvent im Fokus: Oliver Ruhm
Die volle Bandbreite

Absolvent im Fokus: Oliver Ruhm
Studenten auf Besuch
Siebdruckparty
Zeughaus Puppenbranding
Potentielle Signaletik

Oliver Ruhm gründete Zeughaus und setzt in der Designagentur das ganze intermediale Spektrum in die Tat um.

Ende der Neunzigerjahre, als Oliver die InterMedia antrat, war das mit dem Internet noch eher programmiererlastig. Sein hehrer Vorsatz: gutes Grafikdesign auch im Web zu verbreiten. Gemeinsam mit Klaus Österle gründete er Zeughaus, wo von Haus aus Grafik- und Webdesign gemeinsam unter einer Decke stecken. Oliver leitet vor allem interaktive Projekte für internationale Brands wie Protonet und FastBill. Zeughaus wurde zuletzt mit dem German Design Award 2014 (Gold, Interactive User Experience) und dem European Design Award 2015 (Gold, Printed Self Promotion) ausgezeichnet.

Oliver Ruhm
Geschäftsführer Zeughaus
www.zeughaus.com

Gestaltung im Fokus: Bernard Stein
Das Wesen der Gestaltung

Für mich liegt das eigentliche Wesen von Gestaltung weder in Klarheit noch Schönheit, sondern in der Bildung von Gemeinschaften.

Wenn ich gefragt werde was Gestalter wissen, können und verstehen sollten, zitiere ich gerne das T-Modell. Dabei steht die Horizontale für die gesamte Welt. An dieser Welt sollen Gestalter interessiert sein und zwar an all ihren Facetten. In voller Breite. Die Vertikale ist für alle Gestalter aber gleichermassen wichtig. Sie steht dafür, dass es für Jede und Jeden einen Bereich geben soll, in dem Sie oder Er sich wirklich auskennen sollen. In möglichst tiefster Tiefe.

Bernard Stein war Professor für Plakatgestaltung und Visuelle Kommunikation an der Universität Kassel, hat sich einen Namen als Gestalter mit seinem Büro Ott+Stein gemacht, sowie eine Reihe von Büchern über Typografie und Gestaltung publiziert.

Gestaltung im Fokus: Bernard Stein
Plakat Darmstadt Theater
Plakat [kampnagel]
Plakat Diseno
Plakat Kirchenmusik- zentrum

Studiengang im Fokus: Markus Hanzer
In Kontakt treten, kommunizieren.

Wenn wir in Kontakt mit anderen Menschen treten wollen, dann ist es von Bedeutung, unsere Gedanken in der einen oder anderen Form zum Ausdruck zu bringen.

Kommunikation leistet immer zugleich zweierlei. Es macht deutlich, worüber Konsens besteht und was über das Bekannte hinausgeht. Die Abweichung vom Bekannten und Gewohnten wird als Information wahrgenommen. An dieser Welt, die zu uns zu sprechen scheint, arbeiten permanent alle Menschen. Im Studiengang InterMedia versuchen wir gemeinsam diese Vorgänge zu verstehen und jede Studentin und jeder Student wird unterstützt in der Suche nach seiner möglichen Rolle in diesem Geflecht von Gestaltung und Transformation. Was dabei hilft ist eine Entwicklung der persönlichen Wahrnehmungs-, Unterscheidungs-, Urteils-, Reflexions-, Kritik- und Darstellungsfähigkeit.

Markus Hanzer
Studiengangsleiter InterMedia
www.hanzer.at

Studiengang im Fokus: Markus Hanzer